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March 16, 2010
March 10, 2010
February 26, 2010
Volker Plass: Mit »Peak Oil« in die Energiefalle
Volker Plass | 10.09.2009
Mit »Peak Oil« in die Energiefalle
Der Erdöl-Konzern BP hat im Golf von Mexiko ein »gigantisches« Ölfeld entdeckt. Etwa drei Milliarden Barrel lagern dort in 12.000 Metern(!) Tiefe.
»Gigantisch« ist zweifellos der technische Aufwand für die Bohrung. Nicht jedoch die Menge: Wenn in vielen Jahren vielleicht ein Drittel dieses Fundes gefördert werden kann, reicht das gerade einmal für den weltweiten Erdölbedarf von zwei Wochen.
Tiefsee-Bohrungen sind nicht die »Rettung vor Peak Oil«, wie man diese Woche im Wirtschaftsblatt lesen konnte, sondern sie zeigen nur, mit welcher Verzweiflung mittlerweile die letzten Tropfen des »schwarzen Goldes« aus der Erde gepresst werden.
Für »Peak Oil« sind Neuentdeckungen dieser Art unwesentlich. Auch wunderschöne Statistiken über »globale Erdölreserven«, die angeblich noch weitere 40 Jahre reichen, sind irrelevant.
Entscheidend ist allein, ob am heutigen Tag genauso viel Öl tatsächlich hoch gepumpt werden kann wie nachgefragt wird. Exakter formuliert: Ob die erdölexportierenden Länder genauso viel Öl am Markt anbieten wie die restliche Welt benötigt. Denn der Eigenbedarf der Exportländer steigt ja ebenfalls ständig und das, obwohl laut Internationaler Energieagentur bereits 580 der weltweit 780 wichtigsten Ölfelder Produktionsrückgänge aufweisen.
Viele Experten gehen davon aus, dass »Peak Oil« oder zumindest »Peak Oil Export« bereits 2008 stattgefunden hat und nie wieder so viel Erdöl angeboten wird wie in den letzten Jahren.
Die wirtschaftlichen Folgen sind dramatisch. Es ist jedoch nicht mit einem Ölpreis zu rechnen, der langsam auf 300 Dollar und mehr klettert, sondern mit extrem volatilen Preisen und einer schockwellenartigen Aufeinanderfolge mehrerer Wirtschaftskrisen:
Der Ölpreis steigt so lange bis Weltwirtschaft und Erdöl-Nachfrage zusammenbrechen. Darauf fällt der Ölpreis ins Bodenlose, was vorübergehend teure Explorationsmethoden unfinanzierbar macht und den erneuerbaren Energieträgern die Wettbewerbsfähigkeit raubt. Die Weltwirtschaft stabilisiert sich mühsam auf niedrigerem Niveau, die Erdöl-Nachfrage bzw. der Ölpreis steigt wieder und der Zyklus beginnt von vorn … (YouTube-Video)
Während die Weltwirtschaft wie ein Drogenkranker auf Entzug unter größten Schmerzen und mit mehreren Rückfällen von ihrer Öl-Abhängigkeit entwöhnt wird, droht der Menschheit das Hineinschlittern in eine »Energiefalle«: Werden zukünftig überhaupt noch ausreichend fossile und metallische Rohstoffe vorhanden sein, um den sehr energie- und materialintensiven Umstieg auf eine ausschließlich solare Energieversorgung zu schaffen?
Je länger wir alle Vorwarnungen ignorieren, desto geringer ist diese Chance!
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Weitere Infos:
Interessanter YouTube-Vortrag
von Michael Cerveny/ÖGUT
Interessantes Paper
von Michael Cerveny/ÖGUT
February 25, 2010
Sharp begrüßt Einspeisevergütung für Solarstrom in UK: Kapazitätsausbau erwartet
Sharp begrüßt Einspeisevergütung für Solarstrom in UK: Kapazitätsausbau erwartet
Weitere Informationen finden Sie hier
Mit den im Februar beschlossenen Einspeisetarifen von bis zu 41.3 pence/kWh (umgerechnet 47,4 Eurocent) für Solarstrom setzt die britische Regierung deutliche Zeichen für die zukünftige Energiegewinnung. Sharp rechnet mit einem starken Wachstum des nationalen Photovoltaikmarktes und erwartet auch für die „Eco Build“, weltgrößte Fachmesse für nachhaltiges Bauen in London, eine spürbare Aufbruchstimmung.
Hamburg, 25. Februar 2010. Die vom Energie- und Klimaministerium (DECC) vorgestellten Fördertarife für Solarstrom aus Anlagen bis zu einer Größe von 5 Megawatt sollen am 1. April eingeführt werden und für eine Laufzeit von über 25 Jahren gelten. „Die vorgelegten Pläne sind der Startschuss für ein dynamisches Wachstum der Photovoltaik in Großbritannien“, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe. „Bisher hinkte der britische Solarmarkt hinter den europäischen Nachbarn hinterher – jetzt aber ergreift Großbritannien die Chance, einen Wandel in der Energiepolitik zu vollziehen und gleichzeitig das Branchenwachstum im Bereich Erneuerbare Energien anzustoßen. In unserer Solarmodulfabrik im walisischen Wrexham haben wir die Produktionskapazität von anfänglich 20 auf mittlerweile 280 Megawatt ausgebaut. Auch für die Zukunft prüfen wir hier weitere Investitionen.“ Waren in Großbritannien im letzten Jahr Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von lediglich fünf Megawatt neu installiert, könnte der Einspeisetarif laut Analystenfirma IMS Research bereits im Jahr 2011 die Installation von zusätzlich 250 Megawatt bewirken.1
Vom erwarteten Kapazitätsausbau profitiert Großbritannien nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch: Die Branche erwartet durch das so genannte „Clean Energy Cashback“-Gesetz zusätzliche Investitionen und Arbeitsplätze. Sharp als größter PV-Produzent in Großbritannien bietet derzeit über 700 Arbeitsplätze in der europäischen Photovoltaikfabrik und ist damit ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region. Andrew Lee, General Manager Sharp Solar UK: „In Wrexham arbeiten wir rund um die Uhr und produzieren täglich über 5.000 Solarmodule – bisher wurde davon jedoch nur zwei Prozent auch hier installiert. Wir erwarten jetzt eine Belebung des Marktes, sodass unsere Module in Zukunft verstärkt in Großbritannien verbaut werden und damit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.“
Die Einspeisevergütung fördert neben anderen erneuerbaren Energien wie Biogas, Wind- und Wasserkraft vor allem die Photovoltaik und gilt rückwirkend für alle Anlagen, die seit Juli 2009 in Betrieb sind.2 Dabei erhalten Betreiber von Solarstromanlagen auch dann Geld, wenn sie den Strom selbst verbrauchen. Berechnungen des Ministeriums zufolge können Endverbraucher mit der Einspeisevergütung zirka 900 britische Pfund im Jahr erwirtschaften und zusätzlich etwa 140 Pfund Energiekosten sparen. „Sicherlich spiegelt sich die Ankündigung der Fördertarife auch auf der Eco Build wider, wir erwarten einen großen Besucherandrang auf der Messe“, so Andrew Lee. „Das Interesse an Photovoltaiklösungen wird unter diesen guten politischen Rahmenbedingungen größer sein denn je.“
Auf der Eco Build in London, der weltgrößten Fachmesse für nachhaltiges Bauen, präsentiert Sharp am Stand 1148 vom 2. bis 5. März hochleistungsfähige Solarmodule für private Installationen sowie für Geschäftsgebäude. Neben kristallinen und Dünnschichtmodulen stellt der Solarpionier die Sharp LED Amenity Lights vor: Die Straßenbeleuchtung nutzt ausschließlich Solarenergie und ist mit modernster LED Technologie eine zukunftsweisende und umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Straßenlaternen.
Sharp ist seit 50 Jahren treibende Kraft für den Einsatz von Photovoltaik und hat den europäischen Solarmarkt entscheidend mitentwickelt. Das Unternehmen stellt neben mono- und polykristallinen Solarzellen auch Dünnschichtzellen und Lichtkonzentratoren her. Bereits seit 2004 produziert Sharp in seiner ersten europäischen Solarfabrik im walisischen Wrexham/Großbritannien Solarmodule für den europäischen Markt. Voraussichtlich im März 2010 nimmt der Technologieführer die weltweit erste Gigawatt Dünnschicht-Fabrik im japanischen Sakai in Betrieb. Bis heute produzierte Sharp weit mehr als 2,5 Gigawatt Solarzellen und ist damit einer der weltweit größten Photovoltaikhersteller.
Einspeisevergütungssätze für Solarstrom in UK ab 1.4.2010
|
Größe |
Vergütung in Pence |
Vergütung in Eurocent |
|
≤ 4 kW (Neubau) |
36,1 |
41,4 |
|
≤ 4 kW (nachgerüstet) |
41,3 |
47,3 |
|
> 4-10kW |
36,1 |
41,4 |
|
>100kW - 5MW |
29,3 |
33,6 |
|
Freiflächenanlagen |
29,3 |
33,6 |
Quelle: Department of Energy and Climate Change (DECC)
EEG Debatte in Deutschland!
| EEG-Debatte |
| 24.02.2010: Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) fordert eine deutlich schwächere Absenkung der Solarstromvergütung für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen sowie den Erhalt des Standortes Ackerfläche. „Die Bundesregierung will die Verbraucher schützen, macht aber genau das Gegenteil, indem sie den großen Billigmacher im Solarsegment zerstört“, betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher, der auch Vorstand im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist. … Quelle: juwi Holding AGhttp://www.juwi.de |
| EEG Diskussion |
| 24.02.2010: Anlässlich der geplanten Kürzung der Solarstromvergütungen erklärt Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag: Der Koalitionsbeschluss über eine drastische Kürzung der Photovoltaikförderung bedeutet einen schwarzen Tag für die Solarindustrie. Die schwarz-gelbe Koalition riskiert damit massive Arbeitsplatzverluste in einer der zukunftsfähigsten Branchen Deutschlands. Die Entscheidung bedeutet auch einen schweren Rückschlag für die technologische Entwicklung Deutschlands im weltweiten Wettbewerb. Die lachenden Dritten sind Produzenten in China und den USA. … Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünenhttp://www.gruene-bundestag.de |
Umweltministerin Conrad kündigt Widerstand im Bundesrat an 23.02.2010: Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (SPD) kritisiert die Entscheidung der Koalition in Berlin zur künftigen Förderung von Solaranlagen. Die Einigung sei inakzeptabel und koste Arbeitsplätze. Die Politikerin kündigte Widerstand über den Bundesrat an. … Quelle: Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
http://www.mufv.rlp.de/service/pressemeldungen/artikel/aktuelles/solar
foerderung.html
February 15, 2010
Solarstrom kostet nur noch 7 Cent pro kWh
Rechenbeispiel: 4,8 kWp Anlage kostet nach Abzug der Niederösterreichischen Solar Förderung nur noch 9860 EUR. Bei einem Ertrag von etwa 132.000 kWh nach 25 Jahren: 0,0746 EUR pro kWh.
February 7, 2010
January 22, 2010
Freiland PV Projekte Abverkauf
Da die Freiland Anlagen in Deutschland in einigen Monaten nicht mehr wesentlich über dem Steckdosen Strom Preis gefördert werden, hat ein Ausverkauf an Freiflächen eingesetzt. Alle fertig projektierten Projekte können für Investoren extrem günstig angeboten werden. Es werden auch schon Projekterechte verschenkt. Gerne vermitteln wir Ihnen Freiland Projektrechte: info@microsolar.at
November 30, 2009
November 27, 2009
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