Photovoltaikanlage beim Heurigen Hösl eingeweiht
| Photovoltaikanlage beim Heurigen Hösl eingeweiht | ||||
| „Die Sonne schickt keine Rechnung“
PFAFFSTÄTTEN.- Am Montag besuchte Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf das Heurigenlokal Hösl in der Badnerstraße, um die erste Photovoltaik-Anlage, die im Bezirk im Rahmen des „1000 Dächer Programms“ zum Ausbau der Solarenergie in Niederösterreich installiert wurde, einzuweihen. |
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Grüner Gemeinderat und Winzer Jürgen Hösl hatte von Anfang an eine Photovoltaikanlage für sein Haus geplant. Private können solche Anlagen mit der Investitionsförderung durch die Wohnbauförderung installieren. Das neue „1000 Dächer Programm“ unterstützt nun auch Gemeinden, Gewerbebetriebe sowie Landwirtschaftliche Betriebe in diesem Bereich. Im Unterschied zur Wohnbauförderung werden hier jedoch nicht die Investitionskosten sondern die Tarife gefördert. Für Jürgen Hösl bedeutet dies, dass er für jene Energie, die er über seine Anlage erzeugt und ins Netz einspeist, 12 Jahre lang einen guten Tarif erhält. „Die Investionskosten habe ich in 9 Jahren wieder herinnen“, erklärt Hösl, „Es ist also nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern es rechnet sich auch. Die Sonne schickt nämlich keine Rechnung“. Die erzeugte Energie deckt den privaten sowie den Verbrauch des Heurigenbetriebes. Was darüber hinaus geht, wird ins Energienetz eingespeist. „Diese Technologie ist voll ausgereift und funktioniert. Vollkommen geräuschund geruchlos wird absolut sauberer Strom ohne CO2 erzeugt.“, so Hösl. Seine Anlage wurde von der Pfaffstättner Firma „Microsolar“ geplant und errichtet, die seitdem das „1000 Dächer Programm“ läuft, seine Mitarbeiterzahl verdreifachen konnte. „Das Programm wird bestens angenommen und wir wollen in diese Richtung weiterarbeiten“, bestätigt auch LR Dr. Stephan Pernkopf. Die Tendenz zeigt eine Senkung der Kosten für Photovoltaikanlagen – allein seit dem Vorjahr haben sich diese aufgrund der steigenden Produktion halbiert – während die Preise für Öl, Gas und Kohle erwartungsgemäß steigen werden. In absehbarer Zukunft ist also mit Preisgleichheiten zu rechnen. „Beim Oktoberfest am Wochenende werden wir mit Solarenergie bereits das Bier kühlen und die Würstel wärmen“, freut sich Jürgen Hösl. |






