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May 14, 2009

Artikel in der Badener Zeitung: Solarstrom schafft Arbeitsplätze: Grüne AK-Kandidaten für bessere Rahmenbedingungen

Filed under: Uncategorized — thomasreis @ 10:00 am

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 ”Junge Unternehmer müssen unterstützt werden”

In der Vorwoch e luden die Grünen zum Pressegespräch beim Badener Jungunternehmer Thomas Reis, der sich auf Solarstrom spezialisiert hat. Es wurde auf die Problematik der mangelnden Förderungen hingewiesen. Die “Grünen” AKKandidaten möchten sich nun für ein entsprechendes ÖKOStromgesetz stark machen.

Mehr als 5 Millionen Arbeitsplätze könnten nach Meinung der Grünen in der EU durch Forcierung der ÖKO-Stromschiene geschaffen werden. “Gerade in Österreich fehlt uns ein entsprechendes Gesetz”, bedauert auch Jungunternehmer Thomas Reis, der sich aufgrund der schwierigen Situation nun von zwei Mitarbeitern trennen musste. “Wenn es
genügend Anreize von politischer Seite gäbe, könnten sich bei uns Betriebe und Fachhochschulen ansiedeln. Der Lilienfelderhof in Pfaffstätten würde sich hervorragend dafür eignen”, ist Reis überzeugt. “Wir haben Absichtserklärungen von mehreren nationalen und auch internationalen Betrieben bei entsprechender Impulsgebung hier Betriebsansiedlungen durchzuführen”, sagt der Unternehmer, der Photovoltaikanlagen plant und errichtet. Außerdem entwickelt seine Firma “Microsolar”-Software für  intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids. “Photovoltaikstrom wird bei uns in sonnigen Regionen im Jahr 2010 weniger als 8 Cent pro Kilowattstunde kosten. Wie uns die Computerchiptechnologie gezeigt hat, muss auch die Photovoltaik eine gewisse Marktgröße vorfinden, um einen entsprechenden Preisvorteil in der Produktion an die Kunden weitergeben zu können. Auch die Chipproduzenten in den USA wurden in der 50er-Jahren subventioniert”, sagt Reis, der meint, dass es das Ziel sein müsste, Solarstrom unter 20 Cent/kWh zu erzeugen. “Dieser Preis wäre für große Solar-Kraftwerke schon jetzt machbar. Leider werden derartige Anlagen nicht genehmigt und keine fairen Tarife bezahlt. Das verhindert die Entwicklung von Arbeitsplätzen und die damit verbundene Wertschöpfung in Österreich”, bedauert der Unternehmer, der dennoch vom Solarstrom überzeugt ist. “In Zukunft werden wir auf Österreichs Dächern Strom erzeugen müssen. Nur so können wir auf längere Sicht vom russischen’ Gas unabhängig werden. Wenn kein Gas mehr geliefert werden kann, dann ist die Versorgung gefährdet. Wenn die Energiepreise dann massiv ansteigen, sind 20 Cent für dezentral erzeugten Solarstrom sehr wenig”, ist Reis, der durch die “Grünen” AK-Kandidaten Doris Binz und Samir Kesetovic Schützenhilfe erhält, überzeugt. Wenn es nach den Grünen geht, dann muss jetzt dringend ein entsprechendes ÖKO-Stromgesetz beschlossen werden. RaDi (BadenerZeitung)

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